Südstadt: Lecker Schnittchen bei Geschnitten Brot

"Geht weg wie geschnitten Brot", heißt es, wenn etwas richtig gut ankommt. In dem Südstadt-Café "Geschnitten Brot" ist der Name gleich in doppelter Hinsicht Programm. Denn hier dreht sich tatsächlich alles um belegte Brote – und die sind so gut, dass man sich direkt fühlt wie zuhause bei Mama. Und die macht bekanntlich immer die besten Brote.

Wenn Mama einem ein Brot schmiert, dann schmeckt das irgendwie immer anders als eine selbst belegte Schnitte. Besser eben – weil es mit Liebe gemacht ist. Das war schon zu Schulzeiten so. Und so ist es auch in Birgit Winterbergs Café "Geschnitten Brot". Hier wird ein einfacher Snack plötzlich zur leckersten Sache der Welt. Weil die richtig guten Dinge im Leben eben oft die ganz einfachen sind.

Das Geheimnis hinter dem guten Geschmack? Wie so oft spielen hochwertige Zutaten eine entscheidende Rolle – auch bei "Geschnitten Brot". In Sachen Schnittchen setzt Birgit Winterberg auf 100 Prozent Roggen und Natursauerteig. Belegt wird das Ganze mit saisonalen Produkten aus der Region. So stammt nicht nur der Ziegenkäse von einem Hof in der Eifel – auch die Wurst kommt frisch vom Eifeler Neulandhof-Haas. Für den Clou sorgen die hausgemachtem Chutneys. So gibt's auf Ei zum Beispiel nicht nur Kresse, sondern auch ein Tomaten-Chutney (3,80 Euro) – klingt außergewöhnlich, schmeckt aber hervorragend. Weitere Variationen: Camembert, Senf, Ruccola und Beerenchutney (4,80 Euro); Leberwurst, saure Gurken und Sellerie-Chutney (4,20 Euro) oder Blauschimmelkäse, Kräuter und Apfel-Sellerie-Salat (6,80 Euro).

Mittags dürfen sich Schnittchenliebhaber auf ein besonderes Angebot freuen: Für 9,80 Euro gibt es Brote nach Wahl, dazu die Tagessuppe oder einen Salat sowie ein Heißgetränk. Wem nach Kaffee und Kuchen ist, der sollte zum Cappuccino den "Kalten Hund" mit weißer oder dunkler Schokolade probieren. Der weckt nämlich – ähnlich wie die mit Liebe belegten Brote – vor allem eines: Kindheitserinnerungen. Nichts für Kinder, sondern für Genießer sind die verschiedenen Weine und Biere.

Eine Kuriosität des Ladens an der Alteburger Straße 28: Er war eine Weile lang Café und Lotto-Annahmestelle zugleich. Der Fakt, dass Birgit Winterberg das Erbe des Vormieters zunächst fortführte, bescherte ihrem Café den Titel als älteste Lotto-Annahmestelle der Stadt. Seit Anfang 2016 sind die Glücksspielscheinchen verschwunden. Doch um einen Volltreffer zu landen, braucht man hier ohnehin keine sechs Richtigen – diesen Titel verdienen die liebvoll zubereiteten Brote auch so.

Neben Broten gibt es auch Kaffee, Kuchen, Suppe, Salate, Bier und Wein.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.30 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr

© 2023 by NOMAD ON THE ROAD. Proudly created with Wix.com