Köln: Die besten Asiaten – Leuks Top Ten

Fruchtige Curries, saftige Reisnudeln oder krosse Ente mit frischen Kräutern – die asiatische Küche ist nicht nur unfassbar lecker, sondern auch wahnsinnig vielfältig. Entsprechend zahlreich ist das Angebot an asiatischen Restaurants und Imbissen in Köln. Wer wissen will, wo es besonders lecker ist, der findet hier LEUKs (vorläufige) Top Ten mit meinen ganz persönlichen Favoriten. Zwei vegane Lieblinge gibt's außerdem noch oben drauf.

Platz 10: Sonnim

Während es Thai-Restaurants gefühlt wie Sand am Meer gibt, gestaltet sich die Suche nach leckeren Koreanern in Köln schon etwas schwieriger. Umso schöner, dass es das Sonnim am Hohenstaufenring gibt. Das Ambiente ist zwar nüchtern und die Karte ziemlich verworren, das Essen jedoch sieht toll aus und schmecht auch so. Neben dem Klassiker Bibimbap (14,90 Euro) – Reis, Gemüse, Rindfleisch und Ei aus einem heißen Steintopf – ist auch die heiße Platte mit Rindfleisch (Nr. 24 für 16 Euro) sehr zu empfehlen. Mehr zum Laden lest ihr hier.

Platz 9: Great Wall

Wer chinesische Küche liebt, für den gibt es am Great Wall kein Vorbeikommen. Das Restaurant unweit des Kölner Doms ist optisch keine Augenweide, gilt aber als bester Chinese Kölns – glaubt man der Welt, so ist es sogar der beste Deutschlands. Chinareisende schwören darauf, dass das Essen hier so authentisch ist wie sonst nirgends. Das bringt es allerdings auch mit sich, dass landestypische Spezialitäten serviert werden, die nicht jedermanns Sache sind – Schweineohren, Innereien, Quallensalat und Froschschenkel zum Beispiel. Wem das zu gewagt ist, der findet hier allerdings auch Gerichte, die dem europäischen Magen eher liegen. Peking-Ente (15,80 Euro), Szechuan-Rind mit Pak Choi (18,80 Euro) oder Mapo-Tofu (12,90 Euro) zum Beispiel. Letzteres ist butterweicher Tofu in würziger Soße mit Reis. Lecker, aber sehr scharf. Schwierig wird es für Vegetarier und Veganer – die können hier nur zwischen zwei fleischfreien Hauptgerichten wählen.

Platz 8: Asien Shop Albertustraße

Es ist wirklich ein Jammer, dass dieser kleine Laden seine Gäste nur während der Mittagszeit mit seinen köstlichen asiatischen Gerichten versorgt. Denn wer hier einmal gegessen hat, der würde zum Abendessen am liebsten direkt wieder kommen. Geht aber nicht, denn der Asien Shop Albertusstraße hat nur von 12 bis 16 Uhr geöffnet und das auch nur wochentags. Im ältesten Asien Shop Kölns werden täglich wechselnde Gerichte (um die 8 Euro) serviert. Was aktuell auf dem Speiseplan steht, erfahrt ihr auf Facebook. Wie lecker das Essen hier ist, zeigt sich am großen Andrang beim Asia-Lunch. Für Vegetarier gibt es die Gerichte auch mit Tofu.

Platz 7: Mikoto

Das Mikoto am Hohenstaufenring 55 ist noch relativ neu in der Kölner Gastro-Landschaft und eigentlich auch eher ein Sushi-Lokal. Weil die warmen vietnamesischen Gerichte, die hier serviert werden, aber wirklich lecker sind – und auch um einiges günstiger als das Sushi – hat sich das Restaurant mit dem netten Ambiente einen Platz in Leuks Top Ten der besten Asia-Läden verdient. Insgesamt vier verschiedene vietnamesische Gerichte gibt es, die jeweils mit Fleisch nach Wahl kombiniert werden können. Besonders lecker ist der Klassiker Bun Nam Bo – also Reisnudeln mit Salat, Ernüssen, Kräutern und einer Limetten-Chili-Fischsoße. Mit Rindfleisch kostet das Ganze 8,50 Euro.

Platz 6: Krua Thai

Der Thai-Imbiss an der Brüsseler Straße fällt nicht nur durch sein quietschgrünes Interieur auf, sondern auch durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Im Krua Thai gibt es leckere Currys in Gelb, Rot und Grün, Gerichte mit Reis oder Nudeln, mit Rind, Huhn, Schwein und Meeresfrüchten oder doch ganz ohne Fleisch. Für ein Hauptgericht zahlt man hier zwischen 6,50 und 9,50 Euro – die Portionen sind reichlich, holen muss man sich das Essen am Tresen allerdings selbst. Wer mal was anderes probieren will als das Standard-Curry, dem sei Laab Ped – Entensalat mit viele frischen Kräutern (8,50 Euro) – empfohlen.

Platz 5: Madame Thy

Authentisches Essen aus Laos und Vietnam, gekocht nach den Originalrezepten von Oma und Opa – das hat sich das Madame Thy im Belgischen Viertel auf die Fahne geschrieben. Dabei haben alle vietnamesischen Gerichte einen Madame-Namen und die laotischen sind unter der Kategorie Monsier zu finden. Empfehlenswert: Madame Bo mit Rindfleisch, Chilli, Zitronengras, Reisnudeln, Salat, Sojasprossen, frischen Kräutern und gemahlenen Erdnüssen (10,90 Euro) oder auch Madame Ga mit Hühnchen, Gemüse, Zitronengras und Duftreis (9,90 Euro).

Platz 4: Bonjour Saigon

Gerichte wie aus der Garküche Vietnams verspricht Bonjour Saigon im Belgischen Viertel. Besonders lecker sind die Nam Bo Beef Noodles mit Rinderhüftstreifen auf Vermicelli-Nudeln garniert mit Kräutern, Erdnüssen und Sesam (13,90 Euro), aber auch das Saigon Curry mit Hähnchen, Kokosmilch-Curry, Saisongemüse, Erdnüssen und Duftreis (11,90 Euro) ist zu empfehlen.

Platz 3: 1980 Cafe und Banh Mi

Banh Mi nennt sich die Spezialität, die während der Kolonalisierung Vietnams durch Frankreich entstand – eine Mischung aus französichem Brot und asiatischer Füllung. Und genau die gibt es im 1980 an der Bobstraße 28. Ein wirklich hübscher kleiner Laden mit überaus freundlichem Service. Egal ob nun Banh Mi Pulled Beef mit Ochsenbacken, geschmorten Zwiebeln und Thai Basilikum (6,90 Euro) oder das Banh Mi Gambas mit Garnelen, Avocado und Yuzu Creme (7,50 Euro) – was hier auf die Teller kommt, ist richtig lecker! Zugegeben: So richtig pappsatt ist man danach nicht, allerdings bleibt so nach Platz für Nachtisch. Kuchen von TörtchenTörtchen gibt es hier nämlich auch. Außerdem auf der Karte: Pomelo-Salat, Süßkartoffel-Pommes und vietnamesische Nudelsuppen.

Platz 2: Bangkok Thai Restaurant

Große Auswahl, tolles Ambiente, zuvorkommender Service und ein prima Preis-Leistungsverhältnis – damit punktet das Bangkok Thai Restaurant an der Lindenstraße 9. Und besonders lecker ist es hier natürlich auch. Vegetarieren sei Gra Prao Tofu mit gebratenem Gemüse, Thai-Basilikum, grünen Bohnen, Thai Chilischoten und Tofu (11 Euro) oder auch das Gaeng Phed Tofu mit Gemüse in roter Thai-Currysoße mit Thai-Auberginen, Paprika, Bambussprossen, Thai-Basilikum und Tofu (10,80 Euro) empfohlen. Ebenfalls lecker: der scharfe Papaya-Salat (7,80 Euro) und das Rindfleisch mit Oyster-Sauce (12,50 Euro).

Platz 1: Lu

Dass ich absoluter Lu-Fan bin, ist kein Geheimnis mehr. Das Platz 1 erneut an den vietnamesischen Imbiss am Hohenstaufenring 21 geht, ist also keine Überraschung. Auf der Speisekarte finden sich Leckereien wie Sommerrollen, lauwarmer Glasnudelsalat mit frittierten Frühlingsrollen, vietnamesische Suppen und mehr. Die wirklichen Highlights stehen jedoch auf der Tageskarte. Dort sind in der Regel vier bis fünf wechselnde Speisen gelistet. Für etwa 8 bis 9 Euro bekommt man hier ein leckeres Essen voller verschiedener und vor allem frischer Zutaten. Ebenfalls sehr zu empfehlen sind die hausgemachten Limonaden wie der Ingwer-Eistee oder der frische Lime-Juice.

Außer Konkurrenz: vegane Lieblinge

Knusprige Ente, scharf angebratenes Rindfleisch und die zarte Hähnchenbrust im Curry gehören für viele einfach dazu, wenn sie Asiatisch essen gehen. Genau aus diesem Grund laufen die beiden veganen Asia-Läden, die es in mein Herz geschafft haben, außer Konkurrenz.

Meiwok

Wer auf tierische Produkte komplett verzichten will, der hat im Mei Wok freie Wahl. Denn: Vegan ist hier alles. Etwas kompliziert ist hingegen die Speisekarte, aber auch da hat man sich spätestens nach dem zweiten Besuch irgendwie reingefitzt. Belohnung für den Kampf mit der Karte sind die tollen Gerichte – mit Bio-Zutaten, aber ohne Geschmacksverstärker, Farb- oder Konservierungsstoffe. Ein Gericht kombiniert mit Tofu, Tofustangen oder Tempeh kostet im Schnitt 12 Euro. Kein ganz günstiges Vergnügen, aber ein leckeres. Meine Empfehlung: Menü I mit Erdnuss-Soße, weißem Reis und Tofu. Wer Nachtisch möchte: Es gibt auch vegane Kuchen! Mittlerweile findet ihr das Meiwok übrigens nicht nur in Ehrenfeld, sondern auch in Sülz.

Well Being

Keine Geschmacksverstärker, keine künstlichen Zusatzstoffe, keine genveränderten und keine tierischen Lebensmittel – damit lockt das Well Being an der Brabanterstraße 9 seine Gäste. Die vietnamesischen Gerichte werden frisch zubereitet und sind ein Stück günstiger als bei Mei Wok. Etwa 9 Euro kostet ein Hauptgericht. Mit dabei: vegane Ente. Unter der Woche gibt es zudem von 11.30 bis 15 Uhr einen Mittagstisch für 6,50 Euro und am Sonntag darf für 12,90 Euro pro Person beim veganen Buffett geschlemmt werden. Kleiner Nachteil: Es werden keine Spirituosen ausgeschenkt – Bier zum Essen gibt es nur alkoholfrei.

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