Köln: Turbo Bao – Taiwans Antwort auf den Burger

Was Einhörner mit Streetfood aus Taiwan zu tun haben? Noch bis zum 18. Juni habt ihr im Pop-up-Restaurant LADEN EIN die Gelegenheit, genau das herauszufinden. Das Team von Turbo Bao verspricht nicht weniger als: Geschmacksorgasmen. Ich habe Taiwans Antwort auf den Burger – die sogenannten Gua Baos – getestet.

Was taiwanesische Teigtaschen mit Einhörnen zu tun haben? Nun ja, diese Fabelwesen sind nicht nur dafür bekannt, dass sie Regenbogen kacken, kotzen oder wahlweise darüber gallopieren. Sie stehen allgemeinhin auch für das Gute. Und vielleicht ist ja genau das der Grund, warum sich auch das Team von Turbo Bao dachte: "Always be yourself – unless you can be a unicorn, then always be a unicorn."

Wo genau sich da der Kreis zu den Teigtaschen schließt? Turbo Bao serviert eben diese Teigtaschen namens Gua Bao – und das auch noch so einhornmäßig gut, dass man das unschuldige Fabelwesen in diesem Fall wohl guten Gewissens mal als Markenkopf missbrauchen darf.

Aktuell sind die selbsternannten Geschmacksorgasmus-Experten mit dem Einhorn-Label in Kölns Pop-up-Restaurant LADEN EIN zu Gast. Seit Montag und noch bis zum 18. Juni gibt es an der Blumenthalstraße 66 also besagtes Gua Bao – eine Streetfood-Spezialität aus Fernost und soetwas wie Taiwans Antwort auf den Burger.

Die Mischung macht's

Wie das Ganze aussieht? Ein Fladen aus gedämpften Hefeteig ersetzt den klassischen Burger-Bun. Was oben drauf kommt, darf jeder selbst entscheiden. Zur Wahl stehen drei vegetarische Varianten mit Tofu, Sesam Pak Choi oder Auberginenragout, sowie drei Optionen für Fleischliebhaber – mit Fried Chicken (meine Empfehlung!), karamellisiertem Porkbelly oder Pulled Beef BBQ. Zu besagtem Geschmacksorgasmus wird das Ganze durch die verschiedenen Toppings: Angesichts der perfekten Kombination aus Zutaten wie geröstetem Sesam, Frühlingszwiebeln, Minze, Korriander, Nüssen, Mango-Chutney und Sprossen möchte manch einer wohl tatsächlich vor lauter Gaumenfreude über den Regenbogen tanzen.

Gedämpft wird diese Freude allein dadurch, dass der Gourmet-Snack nach etwa fünf großen Bissen auch schon wieder verputzt ist. Denn so richtig riesig sind die Baos (zwischen 6 und 7,50 Euro) zumindest größentechnisch nicht. Wer ordentlich Hunger hat, sollte also am besten gleich zwei davon verputzen – oder sich durch die restliche Speisekarte futtern. Dort gibt es nämlich auch noch andere Leckereien wie den BlackBoaBurger (8,50 Euro), Rotkohl-Sesam-Kimchi (3 Euro) oder die Süßkartoffelchips (3,90 Euro), zu denen sich die Bulgogisauce (1 Euro) empfiehlt.

Was ihr zum LADEN EIN wissen solltet: Es ist das erste stationäre Pop-Up-Restaurant, in dem alle zwei Wochen nicht nur ein neues Menü auf der Karte steht, sondern wo auch die Köche, Kellner und das Konzept wechseln. Auf diese Weise können diejenigen, die sich den Traum von der Gastro-Selbstständigkeit erfüllen wollen, ihre Idee 14 Tage lang auf Herz und Nieren prüfen. Ob gelernter Gastronom, Hobby-Koch, Food-Blogger oder Street-Food-Händler – in dem kleinen Laden im Agnesviertel kann sich jeder der Kritik der Gäste stellen.

Die Baos gibt es in sechs verschiedenen Varianten. Ab 17 Uhr könnt ihr außerdem den BlackBaoBurger bestellen.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 12 bis 22 Uhr

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