Köln: Die fünf besten Sushi-Läden

Während im Internet mal wieder über den besten Sushi-Laden von ganz Köln abgestimmt wird, stelle ich euch hier meine fünf persönlichen Favoriten unter den Sushi-Restaurants der Stadt vor. Eine Top 5.

Bis zum 14. November 2016 lässt der Express seine Leser über den besten Sushi-Laden in Köln abstimmen. Acht Restaurants stehen dabei zur Auswahl, immerhin drei meiner Favoriten sind vertreten. Da Bento-Box sich in der Liste findet, andere tolle Läden aber noch nicht mal erwähnt sind, darf man diese Wahl schon mal so mittelmäßig aussagekräftig finden. Meine bisherigen Favoriten – natürlich auch eine sich ständig erweiternde Liste – findet ihr hier:

Platz 5: Sushi Ninja

Sushi Ninja findet ihr in Köln gleich drei Mal – in Ehrenfeld, der Südstadt und in Sülz. Dort spontan aufzuschlagen, ist immer ein bisschen Glücksspiel. Denn wie in vielen guten Sushi-Läden ist es auch hier immer ziemlich voll. Zur Not einfach etwas Wartezeit einplanen. Das Sushi ist die Geduld wert. Das Insideout-Maki Osaka, Alaska und Tunamayo gehören schon eine Weile zu meinen All-Time-Sushi-Favorites. Und: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar. Die Läden in Ehrenfeld und der Südstadt sind wirklich hübsch, das Essen ist toll und Sushi gibt's hier zu fairen Preisen. Sechs Insideout-Maki sind beim Ninja schon ab 4,50 Euro zu haben.

Platz 4: Shibuya

Was in Tokio der Name eines Szeneviertels ist, ist in Köln einer der besten Sushi-Läden der Stadt: Shibuya. Wie gut das kleine Sushi-Restaurant in Nippes ist, merkt ihr spätestens, wenn ihr versucht, dort zum Dinner aufzuschlagen, ohne vorher einen Tisch reserviert zu haben. Dann ist die Wahrscheinlichkeit nämlich ziemlich hoch, dass ihr – genau wie ich beim ersten Besuch – unverrichteter Dinge wieder gehen müsst. Denn: Die Plätze sind heiß begehrt und dementsprechend meist schon vergeben. Und das natürlich nicht ohne Grund. Im Shibuya gibt es nämlich nicht nur den besten Algensalat, den ich bisher gegessen habe, sondern auch wahnsinnig leckere Sushi-Kreationen wie die Crunchy Soft-Shell Crab Roll. Hinter dem Namen verbergen sich acht Insideout-Maki mit frittiertem Butterkrebs, Paprika und Salat innen, sowie Fischroggen-Avocado-Mantel und verschiedenen Soßen außen. Herrlich! Nur das Konto von Sparfüchsen verdaut diese edle Kost nicht ganz so leicht, denn die Luxus-Rolle schlägt mit stolzen 13,90 Euro zu Buche und macht allein nicht wirklich satt.

Platz 3: Tanoshii

Seinem Namen macht das Tanoshii im Belgischen Viertel alle Ehre. Schließlich bedeutet tanoshii auf Japanisch so viel wie "Freude bereiten" und eine Gaumenfreude sind die Sushi-Kreationen des hübschen Restaurants an der Brabanter Straße zweifelsohne. Richtig lecker sind zum Beispiel die Crunchy Salmon Roll mit grüner Knusper-Panade (9,90 Euro) und die Sake Uramaki Insideout Roll mit Lachs innen und außen (10,90 Euro). Preislich gesehen bewegt sich das Ganze im Mittelfeld – wer mag, kann hier aber auch exklusiv und teurer speisen. Die California Insideout Roll gibt's im Tanoshii nämlich auch mit Königskrabbe. Die gilt als Delikatesse – lässt acht Maki aber auch zum rund 20 Euro teueren Vergnügen werden.

Platz 2: Sweet Sushi

Immer voll, immer eng, immer laut – das ist das Sweet Sushi in der Innenstadt. Wirklich zu stören scheint sich an dem geschäftigen Getummel in dem kleinen Restaurant aber niemand, denn der Laden an der Straße Auf dem Berlich ist unter Kölner Sushi-Fans schon seit Jahren Kult. Zu Recht. Das Sushi hier ist zwar nicht super günstig, dafür aber immer frisch, richtig lecker und einen kleinen Gruß aus der Küche gibt es als Überraschung auch noch dazu. Vor allem Fans der gebackenen Crispy-Rolls schwören auf das Sweet Sushi. Tisch reservieren ist hier ein absolutes Muss.

Platz 1: Black Karate

Kaum zu fassen, dass ein Laden mit derart leckerem und auch noch preiswertem Sushi immer noch zu den Geheimtipps zählt: Das Black Karate im Friesenviertel sieht von außen zwar aus wie ein stinknormaler Asia-Imbiss, serviert drinnen aber Reisröllchen, die ihresgleichen suchen. Dank eines Tipps von Schlemmen In Koeln bin ich auf den unscheinbaren Japaner gestoßen – und war hellauf begeistert. Zugegeben: In Sachen Ambiente gibt es sicherlich modernere, gemütlichere Orte, doch wem es auf's Essen ankommt, der ist hier goldrichtig. Der Reis hat eine herrliche Konsistenz, die Zutaten sind frisch und das Ganze wird liebevoll angerichtet. Man nehme nur die Schmetterlings-Roll – die ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch noch wahnsinnig lecker. Und: Die origienellen Insideout-Maki sind riesig. Endlich mal Sushi zum Sattwerden!

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