Das sind die Gastro-Neueröffnungen in Köln

Hummus, Health Food und Häppchen français: In Köln haben sich die Gastro-Openings innerhalb der vergangenen Tage gehäuft. Auf welchen Eröffnungen LEUK sich rumgetrieben hat, wo das Probeessen besonders vielversprechend war, bei wem es noch Anlaufschwierigkeiten gibt und welche Location ganz oben auf der To-do-Liste steht, erfahrt ihr hier.

Kwartier Latäng: Mashery Hummus Kitchen

Um den besten Hummus der Stadt abzugreifen, musste man sich bisher auf Food-Festivals rumtreiben oder darauf hoffen, dass die Jungs und Mädels von Mashery Hummus Kitchen mal wieder ein Gastspiel im LADEN EIN haben. Damit ist nun Schluss, denn Mashery hat endlich einen eigenen Laden – ganz in Blau-Rosa an der Roonstraße. Ab sofort bekommt ihr dort das Weltklasse-Kichererbsen-Püree täglich. Naja, abgesehen von Sonntagen – da gönnt sich die Hummus-Crew dann auch mal eine Pause. An allen übrigen Tagen, also montags bis samstag von 12 bis 22 Uhr, könnt ihr euch quer durch die Karte futtern und Hummus in verschiedensten Variationen genießen (ab 6,50 Euro).

Ehrenfeld: Bagatelle Ehrenfeld

Was in der Südstadt und in Lindenthal längst der Renner ist, hat es nun auch nach Ehrenfeld geschafft. An der Ottostraße hat das Bagatelle-Team seinen mittlerweile dritten Kölner Laden aufgemacht und setzt dabei auf das altbewehrte Erfolgsrezept: Urige Gemütlichkeit gepaart mit französischen Tapas. Genau darauf haben die Ehrenfelder offenbar gewartet: Wenige Tage nach der Eröffnung ist der Laden rappelvoll. Die "Bagatellchen" kosten – wie in den anderen beiden Lokalen auch – vier bis fünf Euro. Zum Angebot gehören zum Beispiel das ganz hervorragende Bouef Bourguignon, Cordon Bleu, aber auch jede Menge fleischfreie Tappas. Ein paar Anlaufschwierigkeiten gibt es in der Bagatelle Ehrenfeld allerdings noch. Weinberatung sucht man hier vergebens, die Sauce zum Coq au vin ist wässrig und die Tapas treffen mit derart miesem Timing ein, dass man im schlechtesten Fall selbst schon mit dem Essen fertig ist, während die eigene Begleitung gerade das erste Schälchen serviert bekommt. Auf Besserung ist so kurz nach der Eröffnung allerdings noch zu hoffen.

Ehrenfeld: Edelgrün

Frei nach dem Motto "Your Body is your Temple" ist gesunde Ernährung inzwischen zum Megatrend geworden. Mit dem Edelgrün an der Venloer Straße hält dieser nun auch in Ehrenfeld Einzug. Clean Eating haben sich die Macher des Gastro-Neuzugangs auf die Fahnen geschrieben. Will heißen: Viel Frisches und Vegetarisches, dafür wenig Fett. Beim Pre-Opening am Wochenende durfte die Nachbarschaft schon mal probeessen und sich davon überzeugen, dass gesund auch richtig lecker sein kann. Safran-Bulgur, Rote-Beete-Quinoa mit Schafskäse, Avocado-Brokkoli-Salat mit Granatapfel und Pinienkernen – allesamt ein Träumchen. Noch in dieser Woche wollen die Ladenbesitzer dann richtig durchstarten und zum Frühstück unter anderem Smoothie-Bowls anbieten. Ein vielversprechendes Konzept.

Südstadt: Flynns Arcade (noch nicht getestet)

Manch einer wird sich – und das nicht ganz zu Unrecht – fragen, ob Köln wirklich noch einen Burger-Laden gebraucht hat. Allerdings gehen die Macher vin Flynns Arcade die Sache dann doch ein bisschen anders an als die übrigen Patty-Spezialisten. In dem kleinen Laden in der Südstadt gibt es nämlich nicht nur Burger, sondern auch noch Corn Dogs, Spareribs, Buffalo Wings, hausgemachte Kartoffel-Chip und Hot Dogs. Neu ist auch, dass sich Gäste hier die Wartezeit beim Daddeln an alten Spielautomaten – den sogenannten Arcade-Automaten – vertreiben können.

Mediapark: Aldi Bistro (noch nicht getestet)

An dieser Neueröffnung scheiden sich die Geister: Während manch einem selbst die acht Euro für das Drei-Gänge-Menü im Aldi Pop-Up-Bistro zu viel sind, weil – O-Ton: "der Lachs matschig, der Reis trocken, der Brokkoli halb roh und die Mousse au Chocolat viel zu fettig waren" – sind andere begeistert, wie viel Essen es für so wenig Geld geben kann. Hilft letztlich nur: Selber testen. Genau dazu habt ihr noch etwa zwei Monate lang täglich die Gelegenheit. Ende Juli zieht das Bistro dann weiter nach Berlin. Die Mission von Aldi Süd jedenfalls ist klar: Der Discounter will beweisen, dass leckeres Essen – in diesem Fall vom Fernsehkoch Robert Marx entwickelte Kost – nicht teuer sein muss. Ob das in Köln gelingt, bleibt fraglich.

Belgisches Viertel: út Hân (noch nicht getestet)

Bereits im Februar dieses Jahres hat im Belgischen Viertel ein weiterer Asiate eröffnet. Und tatsächlich ist das, was man über den Vietnamesen namens út Hân bisher hört, durchgehend positiv. Zwar herrscht ein wenig Uneinigkeit darüber, wie authentisch die Gerichte nun wirklich sind. Dass das Essen schmeckt, darüber scheinen sich dann aber doch irgendwie alle einig zu sein. Auf der To-do-Liste definitv ganz weit oben.

Habt ihr einen der Gastro-Neulinge schon getestet oder kennt weitere tolle Läden in Köln, die gerade erst eröffnet haben? Dann teilt eure Tipps und Meinungen doch in den Kommentaren mit mir.

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